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Willkommen auf der Wartburg in Eisenach. |
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Bevor wir 2009 die Dichter und Denkerstadt Weimar besuchten, waren wir auf der Wartburg, dem Wahrzeichen der deutschen Einheit. Weiterhin war sie zeitweise die Herberge von Martin Luther, der hier das neue Testament übersetzte. |
Wartburg
Die Wartburg ist eine Burg in Thüringen, über der Stadt Eisenach am nordwestlichen Ende des Thüringer Waldes. Sie wurde um 1067 von Ludwig dem Springer gegründet und gehört seit 1999 zum Weltkulturerbe. Die heutige Wartburg ist größtenteils im 19. Jahrhundert neu gebaut worden. Das heutige Erscheinungsbild geht auf den Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach zurück.










Weitblick:
Von hier hat man einen schönen Weitblick über den Thüringer Wald.


Landgrafenhaus:
Im Landgrafenhaus befindet sich der Rittersaal sowie das Speisezimmer, der eigentliche Wohnungsraum der alten Landgrafen.





Martin Luther:
Der Reformator hielt sich von 1521/22 als "Junker Jörg" hier versteckt und übersetzte während dieser Zeit das Neue Testament der Bibel in nur 11 Wochen ins Deutsche.


Kemenate der hl. Elisabeth:
Im Erdgeschoss des Landgrafenhauses befindet sich die Kemenate der hl. Elisabeth, die von 1902 bis 1906 mit Glasmosaiken im neobyzantinischen Stil vollständig ausgekleidet wurde. Mittelpunkt ist ein Elisabeth-Zyklus mit 10 Darstellungen aus dem weltlichen Leben der Landgräfin von Thüringen.




Landgrafenzimmer/Sängerkrieg:
In der zweiten Etage des Landgrafenhauses befindet sich das Landgrafenzimmer. Der Wartburgkrieg oder Sängerkrieg ist eine schrittweise gewachsene Sammlung mittelhochdeutscher Sangspruchgedichte des 13. Jahrhunderts um einen angeblichen Dichterwettstreit auf der thüringischen Wartburg. Sie gilt als bedeutendstes Zeugnis thüringischer Spruchdichtung.


Sängersaal:
Am 18. Oktober 1817 fand auf der Burg mit dem ersten Wartburgfest das Burschenschaftstreffen der deutschen Studenten statt. Das zweite Wartburgfest wurde im Revolutionsjahr 1848 veranstaltet. Heute dient der Saal für feierliche Anlässe.
